Nov 26

Halteverbot für den Umzug sorgt für ein bequemes Be- und Entladen

Damit das Umziehen reibungslos vonstatten gehen kann, sind Halteverbote vor der Tür am Umzugstag immer sinnvoll, vor allem dann, wenn die Parkplatzsituation vor Ort sehr schlecht ist.
Um den Umzugswagen schnell und einfach beladen zu können, sorgt das Halteverbot beim Umzug dafür, dass der Platz für den Umzugswagen frei bleibt. Sollte sich dennoch jemand in den Weg stellen, kann hier die Polizei helfen.
In der Regel sind Halteverbote nur für eine Straßenseite gültig, in Ausnahmefällen können bei Bedarf auch beide Straßenseiten mit einer Absperrung abgesperrt werden. In kleinen Orten kann ein Umzugsunternehmen auch ohne Absperrungen die Wohnungseinrichtung ein- und ausladen.

Halteverbote beantragen

Die Halteverbote müssen zwei bis drei Wochen vor den Umzügen beantragt werden, um mit einer Absperrung den Verkehr am Umzugstag regeln zu können. Der Antrag muss beim zuständigen
Straßenverkehrsamt, beim Landratsamt oder beim Bezirksamt gestellt werden. Hier muss angegeben werden, für wann das Verbot benötigt wird und wie viel Meter abgesperrt werden sollen.
Für das Absperren sollten immer vier bis fünf Meter mehr eingeplant werden, um bei Bedarf mit dem Umzugswagen rangieren zu können und zudem genügend Platz zum Be- und Entladen zu haben.
Die Absperrungen müssen dann zwei bis vier Tage vor dem geplanten Wohnungswechsel aufgestellt werden, damit Autofahrer rechtzeitig auf die Absperrungen reagieren können und informiert werden.

Die Kosten für eine Halteverbotszone

Die Preise für die Halteverbotszone setzt sich aus mehreren Posten zusammen:

  • die Bearbeitungsgebühr der zuständigen Behörde
  • die Miete der Schilder oder die Kosten für den Aufstellservice einer Firma
  • die Gebühren der Behörde als auch die Servicekosten variieren regional sehr stark
  • eine behördliche Genehmigung beträgt zwischen zwölf und 40 Euro
  • die Miete für Schilder beträgt zwischen drei bis 15 Euro pro Tag
  • wird ein Aufstellservice genutzt, werden zwischen 60 bis 140 Euro verlangt

Der Antrag für eine Halteverbotszone muss folgende Informationen enthalten:

  • die Adresse der zu errichtenden Halteverbotszone
  • der gewünschte Zeitraum für die HVZ
  • die benötigte Dauer der HVZ
  • der Zweck der HVZ
  • das Kfz-Kennzeichen des Umzugstransporters sowie das Gesamtgewicht des Fahrzeugs
  • Vor- & Zunahme des Antragstellers
  • Telefonnummer, unter welcher der Antragsteller erreichbar ist
Sparschwein und eine Hand legt 50€ Schein rein, kosten für eine Halteverbotszone

Vor der Beantragung einer Halteverbotszone muss ein kostenpflichtiger Antrag bei der örtlichen Behörde gestellt werden. Außerdem muss ein sicherer Platz für die Halteverbotsschilder gefunden und der benötigte Platz ermittelt werden.
Die Halteverbotsschilder werden gemietet, zum Aufstellort transportiert und sicher aufgestellt werden. Dazu muss ein Aufstellungsprotokoll angefertigt werden und nach dem Wohnungswechsel die Verkehrsschilder zum Verleih zurückgebracht werden.

Die Beantragung einer Halteverbotszone und das Aufstellen der Schilder kann man auch von einer Firma durchführen lassen, gerade bei einem Wohnungswechsel gibt es viele wichtige Dinge, die erledigt werden müssen.
Der Service verursacht zwar Kosten, diese liegen je nach Unternehmen zwischen 60 und 140 Euro, hier ist der Umziehende auf der sicheren Seite und kann sich voll und ganz dem Wohnungswechsel widmen.

Bei einer Aufstellung der Schilder durch eine Firma haftet diese im Schadensfall für eintretende Schäden, wenn beispielsweise ein Schild umkippt und dabei eine Person verletzt oder ein Auto zerkratzt wird. Hier haftet die Versicherung der aufstellenden Firma für die entstandenen Schäden. Werden die Schilder selber aufgestellt, dann muss jeder selber für den Schaden aufkommen.

Ohne behördliche Genehmigung keine Halteverbote möglich

Antrag mit einem Kugelschreiber
Wer ohne behördliche Erlaubnis einen Teil der Straße blockiert, kann das als gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr gemäß § 315b Strafgesetzbuch gewertet werden.
Dafür droht ein Bußgeld bis hin zur Freiheitsstrafe. Ohne eine Genehmigung können auch Falschparker nicht aufgefordert werden, damit diese den Ort verlassen.

Mit einer Genehmigung darf niemand die Halteverbotszone in Beschlag nehmen, bei Zuwiderhandlung kann die Polizei oder das Ordnungsamt informiert werden, die Beamten kümmern sich dann um eine Räumung der Halteverbotszone.
Die Polizei versucht zunächst, den Halter des falsch parkenden Fahrzeuges zu finden. Ist das nicht möglich, gibt es ein Knöllchen fürs falsche Parken oder das Fahrzeug wird abgeschleppt. Das Abschleppen kostet dem Fahrzeughalter mehrere hundert Euro. Der Abschleppdienst sollte nie auf eigene Faust gerufen werden, das sollte immer den Beamten überlassen werden, um nicht auf den Kosten sitzen zu bleiben.

Ein absolutes Verbot zum Halten von Fahrzeugen besteht schon, was muss beachtet werden

Besteht ein absolutes Verbot zum Halten von Fahrzeugen bereits in der vorgesehenen Halteverbotszone, dann müssen einige wichtige Dinge beachtet werden. Das absolute Halteverbot darf nicht einfach ignoriert werden, hier muss eine Sondergenehmigung eingeholt werden, welche das Parken in der Halteverbotszone erlaubt. Der Antrag muss hier vierzehn Tage vor dem Umzug gestellt werden, um sich rechtlich abzusichern. In der Genehmigung wird geregelt, welches Umzugsfahrzeug während des Umzugs hier aufhalten darf.

Der Antrag muss beim zuständigen Amt gestellt und von diesem genehmigt werden. Das Stellprotokoll wird bei der Errichtung der Halteverbotszone in Eigenregie benötigt. Ob dafür eine Pflicht besteht, kann beim Straßenverkehrsamt erfragt werden, denn diese Pflicht besteht nicht in allen Bundesländern.

Wird ein Stellprotokoll verlangt, sollte dies mit folgenden Angaben versehen sein: Name und Vorname des Aufstellenden, Datum und Uhrzeit der Aufstellung der Absperrung, ein Lageplan grob skizziert, wo die Schilder aufgestellt wurden und letztendlich die Angabe der Fahrzeuge, die sich während dieser Zeit in der Halteverbotszone befinden. Die Anfertigung dieses Protokolls kann auch formlos erfolgen. Die maximale Dauer, die vom Amt für die Gültigkeit einer Halteverbotszone genehmigt wird, beträgt in der Regel ein bis drei Tage.

Vor- und Nachteile einer Halteverbotszone durch ein Unternehmen

Zwar ist das selbsttätige Aufstellen der Halteverbotszone meistens billiger, als wenn eine Firma beauftragt wird.
Allerdings kann mit einer Firma zusätzlicher Stress vermieden werden, denn die Organisation eines Wohnungswechsels kostet schon genügend Nerven und Organisationstalent.

Ein Unternehmen übernimmt alle Pflichten für den Antrag einer Halteverbotszone und kümmert sich auch um das Aufstellen der Schilder zum richtigen Zeitpunkt.
Die Antragstellung der Halteverbotszone kostet immer Geld, egal ob diese von einem Unternehmen oder in Eigenregie beantragt wird. Wer den Antrag selber abgibt, sollte auch an die Mietgebühren für die Halteverbotsschilder denken, so ist die Organisation durch ein Unternehmen nicht viel teurer als wenn man alles selber erledigt. Aber man spart sich dadurch Zeit und Stress, wenn sich ein Unternehmen um alle Belange kümmert.

Känguru Logistik kümmert sich um die Einrichtung einer Halteverbotszone in Berlin und Umgebung für Sie!

Wir von Känguru Logistik übernehmen gerne nicht nur den kompletten Umzug für Sie, sondern sorgen nach Bedarf auch für die Einrichtung einer Halteverbotszone, damit Ihr Umzug reibungslos und problemlos vonstatten geht.